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Am Samstagabend zeigte die Cinevox Junior Company zum letzten Mal ihr aktuelles Programm «Opium» im Stadttheater Schaffhausen. In dieser Form war es auch die letzte Aufführung überhaupt.

von Julia Heiri

Das wars. Zum letzten Mal trat am Samstag die Cinevox Junior Company im praktisch ausverkauften Stadttheater Schaffhausen auf. In seiner Ansprache vor dieser allerletzten Aufführung sinnierte Jens Lampater, Gesamtleiter des Stadttheaters Schaffhausen, über Hingabe und Gegenwärtigkeit – laut Lampater zwei zentrale Eigenschaften des Bühnentanzes. «Tanzen gibt dir nichts zurück ausser diesen einen flüchtigen Moment, wo du dich lebendig fühlst», zitierte er den US-amerikanischen Tänzer und Choreografen Merce Cunningham. Lampater lobte die jahrelange Hingabe der Cinevox-Leiterin ­Malou Fenaroli Leclerc, aller Unterstützer, Gönner und Förderer und zu guter Letzt der jungen Tänzerinnen und Tänzer. Doch, so der Leiter des Stadttheaters, mit der Zeit gehe alles zu Ende und schaffe damit Platz für Neues. Ähnlich hoffnungsvoll war Malou Fenaroli Leclerc: «Wir nehmen Abschied von einem Abschnitt, doch ist es zugleich der Start in eine neue unbekannte Zukunft», sagte sie. Und Jens Lampater zitierte Goethes Faust, bevor sich für das Programm «Opium» ein letztes Mal der Vorhang öffnete. «Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch, du bist so schön!»


Gefühlvolle Schlusschoreografie

Auf der Bühne gaben die Tänzerinnen und Tänzer der Cinevox Junior Company noch einmal alles. Besonders in «Parlez-moi d’amour», der gefühlvollen Schlusschoreografie von Martin Chaix, zu deren Beginn sich die Tänzerinnen und Tänzer immer wieder herzlich umarmten, konnte man im Publikum die Bedeutung dieser Vorstellung für die Auftretenden spüren.


«Eine Zäsur für Schaffhausen»

Besucher Matthias Schlatter aus ­Beringen hat sowohl die Premiere als auch die Dernière am Samstag besucht: «Heute war die Atmosphäre im Publikum und auf der Bühne viel emotionaler als beim ersten Mal», sagte er. «Man spürte, dass die Cinevox Junior Company den Schaffhausern viel bedeutet.» Sein Verlobter Andrei Medeiros ist Tänzer in der Cinevox Junior Company. «Das Stadt­theater Schaffhausen ist wunderschön und hat eine gute Grösse – es ist wirklich schade, dass es keine eigene Kompanie hat», sagte Medeiros. Laut ­Raphaël ­Rohner, Kulturreferent der Stadt Schaffhausen sei ein eigenes Ensemble im Stadttheater unrealistisch. Aber: «Natürlich ist das Ende der Company eine Zäsur für Schaffhausen.» Man hoffe nun auf eine neue Eigeninitiative. «Doch dieselbe hohe Qualität zu erreichen, wie die Cinevox Junior Company sie hatte, wird auf jeden Fall schwierig.» Schwierig werde es laut Jens Lampater auch, die Lücke in Zukunft mit auswärtigen Ensembles zu füllen: «Das Schaffhauser Publikum hat sich von Beginn an stark mit der Cinevox ­Junior Company identifiziert. Die Identifikation mit auswärtigen Ensembles ist anders und schwieriger.»

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