Schaffhauser Nachrichten: Ja zur Sanierung des «Freudenfelses»

30. November 2022

Der Grosse Stadtrat stellte sich am Dienstag klar hinter die Vorlage zur Sanierung der Liegenschaft Freudenfels....

Der Schaffhauser Wein spielt im Kreuzgang zu Allerheiligen noch bis und mit Samstagabend die Hauptrolle. Die Wiiprob wurde am Donnerstagabend mit Ständen von 30 regionalen Weingütern eröffnet.

von Mark Liebenberg

Haben bis vor Kurzem noch Laienschauspielerinnen und -schauspieler des Schaffhauser Sommertheaters im Kreuzgang Allerheiligen echte und erfundene Schaffhauser Sagen und Legenden nachgespielt, spielt in den nächsten Tagen nur einer die Heldenrolle dort: Der Wein aus dem Schaffhauser Blauburgunderland. Dass der ebenfalls durchaus sagenhaft und – mindestens der letztjährige des Jahrhundertsommerjahrgangs – geradezu legendär sei, betonten gestern Abend einhellig die Funktionäre des regionalen Branchenverbands, die zahlreich anwesenden Gäste aus Gesellschaft, Verwaltung und Politik und natürlich die Winzer selbst. Mit gewissem recht haben lokale Weinproduzenten doch an der diesjährigen Expovina wiederum 13 Gold- und 29 Silbermedaillen abgeräumt, insgesamt 70 wurden prämiert. «Schaffhauser Wein mischt überall vorne mit», sagte der Geschäftsführer der Vermarktungsorganisation Schaffhauser Blauburgunderland, Beat Hedinger. «Das ist alles andere als selbstverständlich.»

Nach launigen Grussbotschaften von Regierungsrat Ernst Landolt und Stadtrat Raphael Rohner meinte der Präsident des Branchenverbands, Christian Roth: «Was letztes Jahr punkto Qualität und Menge abging, war einmalig.» Aber: Der Weinjahrgang 2018 sei eben auch überall sonst formidabel. «Trotz aller Freude müssen wir uns jetzt grosse Mühe geben, dass wir unseren Wein auf dem Markt auch verkaufen können.»

Bei der treuen lokalen Käuferschaft dürfte es der Schaffhauser Wein nicht allzu schwer haben, wie sich in zahlreichen Gesprächen an den Ständen der dreissig Weinbauern, Selbstkelterer und Kellereien zeigte, die an der 24. Ausgabe der Schaffhauser Wiiprob ihre Produkte feilbieten. Von den Medaillen-Weinen erlebten gestern zum Einen die Erzeugnisse der Familie Gysel (Aagne, viermal Gold) einen Run, und sie ziehen damit mit der GVS Weinkellerei gleich. In Erinnerung bleibt bei letzterer ein Sauvignon Blanc aus dem Hitzesommer 2018, der viel dezente Fruchtnoten und überraschend wenig Säure aufweist – und trotzdem schön ausbalanciert und nicht etwa kitschig-süss einfährt.

Ebenfalls ein Goldtropfen: Der Kooperationswein «Element 5» (Aagne, WeinStamm, Rötiberg & Lindenhof) der neu auch mit einer komplexen und doch modern-straighten Cuvée Blanc in der oberen Preisklasse auftrumpft. Zu einer Rheinforelle auf Gemüse-Julienne bestimmt ein Gedicht! Ebenfalls Poesie ins Weinglas zu zaubern vermag die Kellerei Rahm-Rimuss, die unter dem neuen Namen Strada nach einer Pause wieder einen Stand an der Wiiprob hat. Und die gleich drei Goldmedaillen vom Zürcher Weinschiff an die Gestaden des Rheins transportiert hat.

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