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Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Münster bei der Abdankungsfeier für Aniello Fontana. Der mit 71 Jahren verstorbene Unternehmer und FCS-Präsident hinterlässt eine grosse Lücke.

von Daniel F. Koch

Welch hohe Wertschätzung Aniello Fontana genoss, war bei der Abdankungsfeier im Schaffhauser Münster zu sehen. In einer berührenden, von Pfarrer Andreas Heieck geleiteten Trauerfeier nahmen viele Schaffhauserinnen und Schaffhauser Abschied von einem Menschen, der Grosses geschaffen hat. Der Immobilienunternehmer und Familienvater kam mit neun Jahren aus Süditalien in die Schweiz und fand hier sein persönliches Glück in der Person von Ehefrau Agnes. Drei Kinder zog das Paar gross. Auch ­beruflich startete Fontana, dem die Familie immer das Wichtigste war, durch. Es wurde eine Bilderbuchkarriere. Er fing klein an und baute einen Immobilienkonzern auf. Dankbarkeit für die Chancen, die ihm die Schweiz bot, war eine der Triebfedern für Aniello Fontana. «Immer wieder hat er betont, dass er der Schweiz und der Region Schaffhausen, die ihn so gut aufgenommen hat, etwas zurückgeben wolle», sagte Schaffhausens Sportminister Christian Amsler in Erinnerung an viele persönliche Begegnungen mit dem nach langer Krankheit verstorbenen Fontana. Stadtrat Raphaël Rohner bezeichnete Fontana als «Mann der Tat», der seiner Stadt schweizweit positive Schlagzeilen lieferte.


Joachim Löw unter Trauergästen

Das hatte vor allem damit zu tun, dass sich Fontana seiner grossen Leidenschaft, dem Fussballsport, verschrieben hatte. 27 Jahre lang war er Präsident des FC Schaffhausen. «Er war menschenliebend, wertschätzend und liebenswürdig», beschrieb Pfarrer Heieck den Verstorbenen. Genau diese Eigenschaften waren es, die Generationen von Fussballspielern am FCS-Patron schätzten. Ein Blick auf die Trauergäste war gestern ein Who’s who des Schweizer Fussballs der ­letzten Jahrzehnte. Allen voran war Deutschlands Weltmeistertrainer Joachim Löw angereist. Gekommen waren auch die ehemaligen FCS-Trainer Rolf Fringer, Jürgen Seeberger, Maurizio ­Jacobacci, Marco Schällibaum und die Gebrüder Murat und Hakan Yakin. Viele ehemalige Spieler des Clubs wie Frontino, Demhasaj oder der eigens aus dem Wallis angereiste Neitzke waren ebenfalls da. Die Liste liesse sich problemlos fortführen.

Heinrich Schifferle, der Präsident der Swiss Football League, verabschiedete sich vom Ehrenmitglied und würdigte Fontanas grosses Engagement für den nationalen Fussballnachwuchs. Er hob nochmals hervor, dass Fontana mit dem neuen Fussballstadion etwas ganz Grosses geschaffen habe. FCS-Trainer Boris Smiljanic brachte Fontanas drei Botschaften (100 Prozent Einsatz, nie aufgeben und dabei Spass haben) mit. Zudem gab es Videobotschaften aller Spieler, die sich von Fontana verabschiedeten. «Ein Mensch mit einem grossem Herz ist nicht mehr», sagte Markus Höfler, Freund und CEO der Falken-Brauerei. Wie alle Trauergäste war auch er der Meinung, dass Fontana eine riesige ­Lücke hinterlässt.

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