Das Oberhallauer Bergrennen sorgte für strahlende Gesichter bei den Organisatoren, aber auch bei den Siegern. Rennsportfans konnten sogar unter den Schaffhauser Politikern ausgemacht werden.

von Christoph Merki

Lautes Motorengeheul und quietschende Reifen haben das vergangene Wochenende in Oberhallau für Stimmung ­gesorgt. In einer volksfestähnlichen ­Atmosphäre rasten die Piloten die idyllische Rennstrecke hinauf. Der traditionelle Motorsportanlass lockt Jahr für Jahr auch Regierungsrätin ­Cornelia Stamm Hurter sowie Stadtrat ­Raphaël Rohner an. Vielleicht würden irgendwann elektrisch betriebene Autos das Teilnehmerfeld übernehmen, spe­kulierten die beiden Politiker. Der ­Gemeindepräsident von Oberhallau, Hansueli Graf, betonte die Wichtigkeit des Anlasses für Oberhallau: «Das Bergrennen gehört zur Kultur unseres Dorfes.»

Zum kleinen Umtrunk inmitten des Rennzirkus hat die Sektion Schaffhausen des Automobilclubs der Schweiz (ACS) mit Präsident Andreas Berner geladen. Für den Frühschoppen fehlte Beat Halbheer als OK-Präsident und Alex Maag als Rennleiter jedoch die Zeit. Auch Fritz Stern, im Amt als Streckenchef, war immer wieder unterwegs, um die Sicherheit auf dem Parcours zu gewährleisten. Etwas abgeschieden bereitete sich derweil der Trasadinger Rennfahrer Andi Külling auf seinen dritten Lauf vor: «Ich will einfach schneller als letztes Jahr sein.»

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Die geladenen Gäste liessen sich das frisch gezapfte Bier und die Weisswurst zum Frühschoppen munden. Bilder: Christoph Merki

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Voll des Lobes waren: (v. l.) Raphaël Rohner, Cornelia Stamm Hurter und Gemeindepräsident Hansueli Graf.