Auf dem Munot wurde das Projekt «Burgen- und Schlösser-Tage grenzenlos» vorgestellt. Es soll das gemeinsame Kulturerbe aufzeigen.

von Kay Fehr

Im nächsten Sommer findet das Projekt «Burgen- und Schlösser-Tage grenzenlos» statt. 18 Schlösser und Burgen in der Region bieten zwischen Juni und Juli insgesamt rund 50 Veranstaltungen an. Wie es der Name schon sagt, soll das Projekt des Vereins Agglomeration Schaffhausen über die Kantons- und Landesgrenzen hinausgehen. Es wurde gestern von Regierungsrat Christian Amsler, Landrat Martin Kistler, Stadtrat Raphaël Rohner und Historiker Peter Jezler auf dem Munot vorgestellt.

«Die Burgen- und Schlösser-Tage sollen die einstigen Zusammenhänge aufzeigen und dieses reiche Kulturerbe für eine breite Bevölkerung erlebbar machen», sagte Jezler. An der Veranstaltung beteiligen sich nicht nur die Kantone Schaffhausen, Thurgau und Zürich, sondern auch die deutschen Landkreise Konstanz, Schwarzwald-Baar und Waldshut.


Lange gemeinsame Vergangenheit

Zu den beteiligten Burgen gehören neben dem Munot unter anderem auch das Schloss Kyburg nahe Winterthur, die Festungsruine Hohentwiel bei Singen und das Schloss Hohenlupfen in Stühlingen. «Grenzen können sowohl eine trennende als auch eine verbindende Wirkung haben», sagte Kistler, der Schaffhausen als Brücke zwischen Deutschland und der Schweiz sieht. Die historische Verbundenheit sprach auch Rohner an: «Zwischen den teilnehmenden Kantonen und Landkreisen gibt es eine lange gemeinsame Vergangenheit. Durch diesen Anlass wird die jetzt schon intensive Verbindung untereinander weiter gestärkt.»


Führungen und Kinderprogramme

Ein besonderes Anliegen für die Organisatoren ist es, auch Kinder für die kulturellen Anlässe zu begeistern. Neben Fachführungen wird es Kinderprogramme geben, welche vom Ponyreiten bis zu Ritterspielen mit Rüstungen reichen werden.

Die Burgentage starten am 2. Juni 2018 und enden am 8. Juli 2018. Weitere Details finden sich auf der Homepage www.burgentage.com.