Schaffhauser Nachrichten: Ja zur Sanierung des «Freudenfelses»

30. November 2022

Der Grosse Stadtrat stellte sich am Dienstag klar hinter die Vorlage zur Sanierung der Liegenschaft Freudenfels....

Seit 21 Jahren verleihen Kanton und Stadt Schaffhausen Förderbeiträge an Schaffhauser Kulturschaffende. Sechs von ihnen konnten am Montag im Zunfthaus zum Rüden ihre Förderbeiträge entgegennehmen. Franca Schaad und Lucia Gugerli wurde das Atelierstipendium in Berlin zugesprochen.

von Jurga Wüger

Gezielt die Kulturschaffenden zu fördern, ist für den Kanton und die Stadt Schaffhausen ein wichtiges Anliegen. Dies betonte der Kulturdirektor des Kantons, Patrick Strasser, in seiner Ansprache. Seit 21 Jahren werden jährlich sechs Förderbeiträge sowie seit 18 Jahren Atelierstipendien für den sechsmonatigen Aufenthalt in Berlin verliehen. In diesem Jahr reichten 20 Bewerberinnen und Bewerber ihre Dossiers für die Förderbeiträge ein. Vier in der Sparte Tanz/Performance, drei im Bereich Literatur, acht aus dem Bereich Musik, vier aus dem Bereich bildende Kunst. Für den Bereich Film wurde ein Dossier eingereicht. Die Bewerbungen wurden von einem unabhängigen Fachkuratorium (siehe Zweitstoff) beurteilt und juriert. «Die Gesuche zu beurteilen, ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen», sagte die Kunsthistorikerin Eva-Maria Knüsel, stellvertretend für den Vorsitzenden des Fachkuratoriums Michael Rüegg. Der Gesamtbetrag, der zur Vergabe steht, beträgt 110'000 Franken. Der Mindestbetrag ist auf 15'000 Franken festgelegt.

Tanz, Bergsteigen und Musik

Nach der musikalischen Einlage des Joscha Schraff Trios war es dem Regierungsrat Patrick Strasser sowie dem Stadtrat Raphaël Rohner vorbehalten, im Zunfthaus zum Rüden die Preisträgerinnen und Preisträger nach vorne zu bitten. Das unabhängige Fachkuratorium hat den höchsten Betrag von 25'000 Franken der Tänzerin und Choreografin Carina Neumer (*1992) zugesprochen. In ihrem nächsten Bühnenprojekt beschäftigt sie sich mit dem Thema Scham sowie Schamgefühle und geht dabei der Frage nach, ob es allenfalls möglich ist, überhaupt keine Scham zu empfinden. Ihr Projekt wird durch ein professionelles Vermittlungskonzept begleitet und soll auch im Rahmen von Schulaufführungen präsentiert werden.

Die Künstlerin Martina-Sofie Wildberger (*1985) erhält einen Beitrag in der Höhe von 20 000 Franken zur Erarbeitung eines Projekts zum Thema «Feminist Alpine Club». Darin setzt sich die Künstlerin mit der Frage auseinander, warum das Bergsteigen immer noch weitgehend eine Männerdomäne ist – und welche historischen Bedingungen dazu beigetragen haben.

 

Der Musiker Roman Maeder alias Larry Bang Bang (*1974) wird den Förderbeitrag in Höhe von 17'500 Franken für die Realisierung seines neuen Albums mit 14 unveröffentlichten Stücken verwenden. Für das neue Projekt des bekannten Jazzmusikers Urs Röllin (*1959) wurden ebenfalls 17'500 Franken zugesprochen. Angedacht ist eine neue CD im Trio mit Robert Morgenthaler und Tanel Ruben. «Experimentierlust trifft hier auf handfeste Rhythmen, singbare Melodien auf wilde Improvisation», zitierte Rohner aus der Laudatio des Kuratoriums.

Der Komponist und Perkussionist Niklaus Keller (*1971) war am Montagabend verhindert. Ihm wurden 15'000 Franken für die Realisierung eines neuen Programms mit dem «Octuor de Lausanne» sowie für die Organisation von damit zusammenhängenden Konzerten zugesprochen.

Das Urgestein der Schweizer Musikszene, Tom Krailing (*1962), freut sich ebenfalls über den finanziellen Zustupf von 15'000 Franken. «Das hier ausgezeichnete Projekt beinhaltet Konzeption und Produktion einer neuen Soloplatte, nachdem Anfang dieses Jahres der Vorgänger ‹Flow› erschienen ist», so die Jury.

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