Bockonline: Grundstein für den Neubau im Stadthausgeviert gelegt

04. Oktober 2022

Stadtrat und städtische Mitarbeitende haben heute zusammen die Grundsteinlegung für den Neubau im Stadthausgeviert...

Das Angebot der diesjährigen Museumsnacht Hegau-Schaffhausen erstreckte sich über elf Städte und Gemeinden mit 57 Museen, Galerien und Kunst- sowie anderen Kulturorten – und hat zwei neue Elemente. Metamorphose und Musik waren an vielen Orten gegenwärtig.

Die Museumsnacht Hegau-Schaffhausen ist ein besonderer kultureller Höhepunkt in der Region Hegau-Schaffhausen. Das Angebot erstreckte sich in diesem Jahr über elf Städte und Gemeinden mit 57 Museen, Galerien und weiteren Kunst- sowie Kulturorten und hat zwei neue Elemente. Musik tauchte an vielen Orten als ein verbindendes Element auf. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat bei vielen Kunstschaffenden ein neues Gesicht bekommen. Die Verarbeitung des kollektiven Traumas zeigte sich in Zitaten wie: «Heimtückisch zeigt sich das Virus, doch kein Spion einer Verschwörung» oder in Werken als Aufforderung, die Welt mit anderen Augen zu betrachten.

In der Stadt Schaffhausen gab es 15 Angebote. Auch die Gemeinde Feuerthalen war zum ersten Mal mit von der Partie. Aber alles der Reihe nach.

Nach den groovigen Songs des Saxofonisten Roger Greipl – vom Bossa Nova über Balladen bis zu Filmmusik und Souljazz – wurde die 20. Ausgabe der Museumsnacht durch Raphaël Rohner, Stadtrat und Bildungsreferent, eröffnet. In seiner Rede lobte er die reibungslose Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern hierzulande und ennet der Grenze. Er sagte: «Gute Freunde halten auch in schweren Zeiten zusammen.» In diesem Jahr war der Eintritt gratis. So soll es auch weiterhin bleiben. Auch dank dem neu gegründeten Verein, welcher von Nadine Frei präsidiert wird. Die Direktorin des Museum zu Allerheiligen, Katharina Epprecht, bewegte mit ihrer Rede. Für sie stand nicht nur das Museum mit seinem Angebot «Metamorphosen» im Vordergrund. Sie fasste den Wandel der Welt, basierend auf der Quintessenz von Ovids Metamorphosen, zusammen und sagte: «Wenn wir anerkennen, dass die Welt wandelbar ist, ist es unsinnig, einen durch den Wandel entstandenen Zustand als endgültig zu erklären.»

Tierische Namen der Pflanzen

Nach der Eröffnung gingen die Besucherinnen und Besucher der Frage nach, weshalb die Pflanzen tierische Namen tragen. Gemeinsam mit der Kuratorin Michèle Büttner kam es im Kräutergarten beim Münster zu manchen Aha-Erlebnissen. Die Namen der Pflanzen sind nicht zufällig.

Entweder wachsen sie an dem Ort, wo das Tier lebt, wie der Bärlauch, oder sie sind bei den Tieren, wie die Ross- oder Katzenminze, beliebt. Auch die optische Erscheinung wie beim Löwenzahn oder Schweinsohr spiele dabei eine Rolle, so die Kuratorin. Nach dieser duften und kurzweiligen Führung führt der Weg ins Konventhaus, wo zwei Künstlerinnen, Anita Werner-Willi und Christine Aebischer ihre Werke zeigen. Und obwohl die Werke unterschiedlich sind, haben sie einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Empathie. Selbst wenn das Katzenmotiv bei Anita Werner-Willi immer noch omnipräsent ist, geht sie auch neue Wege. Abstraktionen scheinen ihr zu liegen. Dies zeigt sich deutlich im Bild «Am Fluss».

Christine Aebischers Bilder leben vom Gespür für Farben, Energien sowie Schwingungen und sind von einer meditativen Ruhe erfüllt. Jedes Werk der Künstlerin ist ein Unikat mit einzigartiger energetischer Struktur.

Rätselhafte Anmutungen und Chaos

Weiter führt der Kunstpfad in den Innenhof der Kammgarn West. Zu rassigen Beats sprühen hier drei schwarze Gestalten, mit Leichtigkeit und Verspieltheit und doch einem Plan folgend, ein imposantes Bild auf die Leinwand.

Im Wohnatelier Burtscher und Küenzi fallen als erstes die Illustrationen von Faro B. ins Auge. Der Künstler widmet sich seit knapp einem Jahr dem Thema «Waldmenschen». Seine Zeichnungen sind unaufgeregt. Die Betrachtenden finden sofort einen Zugang zu den Kohlebildern und bekommen einen Raum für die eigene Interpretation, weil diese rätselhafte Anmutungen trotz der Schlichtheit keine eindeutigen Szenen abbilden.

Im Kulturort Höfli 7, dem historischen Bauernhaus in Herblingen, ist dem Kurator Marc Véron erneut eine bunte Mischung gelungen. 13 Kunstschaffende zeigen hier ihre Werke. Und unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Im Rückrad des Hauses, wie Marc Véron zu sagen pflegt, stehen Dutzende Schalen mit Wasser gefüllt. Darin schwimmen Zettel mit Wünschen. Der Titel «Chaos & Zuversicht» wurde unter dem Eindruck der Corona-Pandemie gewählt. Der Holländer Hanz Daniel hat für diese Museumsnacht eine Weltkugel erschaffen. Auch das in seinem Ursprungsgedanken gescheiterte Projekt «Musikmeile» von Katja Scheffer und Ursula Knapp durfte sich im ersten Raum, begleitet von Klavierklängen, in seiner Schönheit entfalten.

Zum ersten Mal machte bei der Museumsnacht auch die Gemeinde Feuerthalen mit. Die Organisatoren, Peter Loosli, Edith und Martin Zulauf, konnten vor Ort wohnende Kunstschaffende für diese Idee gewinnen und haben Alphorn, Oldtimer und gestaltende Gegenwartskunst von Ying Xu und Alain Staub unter einem Dach vereint.

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