Schaffhauser Nachrichten: Ja zur Sanierung des «Freudenfelses»

30. November 2022

Der Grosse Stadtrat stellte sich am Dienstag klar hinter die Vorlage zur Sanierung der Liegenschaft Freudenfels....

Nach dem Corona-Ausbruch in den Schulhäusern Kreuzgut und Hohberg sind umfangreiche Tests angesagt. Das Ziel: Möglichst viele von rund 300 Kindern sollen sich testen lassen. Am Dienstag ist der Testmarathon gestartet.

von Zeno Geisseler und Regula Lienin

Dienstagnachmittag, kurz vor dreizehn Uhr. Eine Mutter schreitet mit ihrer Tochter im Primarschulalter zum Corona-Testzentrum auf dem Geissberg. Ein Angestellter öffnet ihnen die Tür. «Kommen Sie zum Massentest?», fragt er freundlich, die Frau bejaht und schon verschwindet sie mit ihrer Tochter im Zentrum. Das Mädchen ist das erste von rund 300 verbleibenden Kindern, die nach einem Corona-Ausbruch an den beiden benachbarten Herblinger Primarschulen Kreuzgut und Hohberg im Rahmen einer gross angelegten Kampagne getestet werden, nachdem bereits am Sonntag fünf Klassen aufgeboten worden waren. Auch die Lehrerinnen und Lehrer werden untersucht. Die Tests seien freiwillig, betont die stellvertretende Kantonsärztin Elke Lenz-Agnes.

Heute geht es weiter

Während vier Stunden war das Testzentrum gestern Nachmittag nur mit dem Massentest beschäftigt. Das reicht aber nicht, um alle 300 Kinder zu testen. Bloss die ersten 80 bis 100 Kinder waren laut Lenz-Agnes gestern an der Reihe, weshalb die Tests heute und morgen fortgesetzt werden.

Zu einem Andrang oder gar Stau kam es am ersten Nachmittag nicht. Die Eltern hatten von den Lehrerinnen und Lehrer ihrer Kinder die genaue Uhrzeit für den Test erhalten und hielten sich daran. Die Familien kamen deshalb gestaffelt mit dem Bus oder mit dem eigenen Auto. Ein Vater nutzte das Aufgebot sogar für einen kleinen Veloausflug mit seinem Sohn.

Für Obligatorium fehlt Gesetz

Für Stadtrat und Bildungsreferent Raphaël Rohner (FDP) ist im Zusammenhang mit den Ansteckungen in den Schulhäusern Kreuzgut und Hohberg «absolute Transparenz» wichtig. «Wir haben die Lage bestmöglich im Griff», sagt er. Zu einer weiteren Ausbreitung in anderen städtischen Schulhäusern sei es bislang nicht gekommen. Rohner spricht von zehn angesteckten Kindern, von denen sechs in derselben Klasse seien. Das Contact-Tracing funktioniere gut.

Die betroffene Klasse befinde sich in Quarantäne, für alle Schülerinnen und Schüler der Schulhäuser Kreuzgut und Hohberg gilt bis und mit Freitag Fernunterricht. «Der Stadtschulrat ist sich einig, dass der Präsenzunterricht so bald als möglich wieder aufgenommen werden soll», so Rohner. Er stehe in engem Austausch mit Christian Ulmer, dem Präsidenten des Gremiums, und dieser wiederum mit dem kantonalen Erziehungsdepartement.

Dass die Tests nicht obligatorisch sind – dafür fehlt die gesetzliche Grundlage – hält der Bildungsreferent für nicht optimal, aber noch vertretbar. «Wir gehen davon aus, dass Eltern und Kinder die Notwendigkeit einsehen und sich freiwillig testen lassen.»

Kantonsweit sind aktuell keine weiteren Schulhäuser der Primar- respektive Sekundarstufe I von einer Ansteckungswelle betroffen. Dies sagt Ruth Marxer, Leiterin der Volksschulen Schaffhausen. «Das Ausbruchsmanagement kam bislang erst in drei Fällen zum Zug», sagt sie. Zwar habe es unter den 8200 Schülerinnen und Schülern der Volksschulstufe in den letzten Monaten immer wieder Ansteckungen gegeben, dies aber jeweils im kleinen Rahmen. Die Rede ist von einigen wenigen, deren Ausbreitung mithilfe des Contact Tracing gestoppt werden konnte.

Anders als in den Fällen im städtischen Kindergarten und Primarschulhaus Hemmental und im Schulhaus Gräfler ist im aktuellen Fall auf dem Schulareal Kreuzgut/Hohberg die Ansteckungszahl höher. «Wir haben hier aber auch mit 400 Schülerinnen und Schülern viel mehr Kinder als im Schulhaus Hemmental mit einem Kindergarten und den drei Primarschulklassen», sagt Marxer.

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