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Zieht der FC Schaffhausen wieder auf die Breite? Diese Frage stand durch den Rechtstreit zwischen der alten Eigentümerfamilie Fontana und dem neuen Besitzer Roland Klein im Raum. Roland Klein sagte im Mai diesen Jahres gegenüber den SN: «Wir prüfen aktuell, ob wir wieder im Stadion Breite trainieren und spielen können, sollte es zu einer Kündigung kommen. Eine Machbarkeitsstudie ist in Abklärung, Stadtrat Raphaël Rohner habe ich darüber bereits informiert.»

Diese Aussage sorgte für grosse Wellen, auch innerhalb der Schaffhauser Politik. Grossstadtrat Urs Tanner richtete sogar eine Kleine Anfrage an den Stadtrat, die jetzt beantwortet wurde. Dort stellt die Stadt klar: «Die Stadt Schaffhausen wäre für den Fall, dass in der laufenden Saison Heimspiele der 1. Mannschaft des FCS auf der Breite ausgetragen werden müssten, bereit, das alte Stadion zur Verfügung zu stellen», allerdings wäre die Nutzung begrenzt auf «Geisterspiele».

Auch wenn die Stadt das Stadion zur Verfügung stellen würde: Finanziell wolle sie sich nicht beteiligen. «Die Stadt würde im Hinblick auf eine solche Nutzung keinerlei Investitionen in die Ertüchtigung des Stadions vornehmen», lautet die Antwort auf Tanners Anfrage. «Sollten solche nötig werden, müssten diese auf Kosten der FC Schaffhausen AG getätigt werden».

Dasselbe gelte für Ausgaben zur Sicherstellung des Betriebs des Stadions bei Meisterschaftsspielen wie zum Bespiel die Gewährleistung der Sicherheit oder Begrenzung der Zuschauerzahl. (rd)