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Mit über 75 Prozent hat die Schaffhauser Stimmbevölkerung die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Kreuzgut angenommen. Baustart ist im Jahr 2021.

von Elena Stojkova

Das Schaffhauser Stimmvolk hat, wie es Bildungsreferent Raphaël Rohner nannte, die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Kreuzgut mit einem «historischen Ja» von fast 78 Prozent angenommen: 8911 Stimmberechtigte legten ein Ja, 2571 ein Nein in die Urne – die Stimmbeteiligung lag bei 55,73 Prozent. Erstmals wurde der Briefkasten der Stadtverwaltung beim Stadthaus gestern um 11 Uhr statt am Samstag um 12 Uhr zum letzten Mal geleert. «Die Verlängerung der brieflichen Stimmabgabe wurde genutzt», sagte Stadtpräsident Peter Neukomm gestern an der Medienkonferenz zum Abstimmungsergebnis. «Rund 40 Stimmen wurden in der verlängerten Zeit noch eingeworfen.»

Das Ergebnis der Abstimmung überraschte nicht. «Das Projekt war unumstritten», sagte Neukomm. «Aber es ist ein wichtiges Ja für die Stadt Schaffhausen und vor allem für das Quartier Herblingen.» Im Grossen Stadtrat hatte es bei der Vorlage keine einzige Gegenstimme gegeben. Alle Fraktionen waren geschlossen der Meinung, dass der zusätzliche Schulraum dringend benötigt wird und die veralteten baulichen Installationen des Schulhauses erneuert werden müssen. «Wir freuen uns, dass Schaffhausen in Bildung investieren will», sagte Rohner.


Kosten: 12,2 Millionen

Aber warum gab es keinerlei Widerstand, wo doch der letzten Abstimmung zu einer Schulhauserweiterung, derjenigen des Schulhauses Breite, eine grosse Diskussion vorangegangen war? «Der Bedarf dieses Projekts wurde sauber nachgewiesen», sagte Rohner. Lehrpersonen seien von Anfang an mit einbezogen worden, die Ergänzung würde sich gut ins Quartier einfügen, und das Projekt sei nicht überdimensioniert. Möglicherweise habe man aus dem letzten Projekt auch gelernt und gesehen, dass eine Diskussion, wenn es um die Schaffung von benötigtem Schulraum geht, nicht sinnvoll sei.

Die letzte grössere Investition ins 1954 gebaute Primarschulhaus Kreuzgut liegt 35 Jahre zurück. 12,2 Millionen Franken soll die Sanierung und Erweiterung kosten. In Herblingen wird rege gebaut: Ende Jahr werde es mehr Einwohner als Buchthalen haben und zum drittgrössten Quartier werden, sagte Neukomm. Das heisst auch: mehr Schülerinnen und Schüler. «Es ist wichtig, dass wir das Prinzip ‹Schule im Quartier› erhalten können», sagte Rohner. Statt zehn sollen künftig 14 Klassenzimmer zur Verfügung stehen, zusätzlich kommen acht Gruppenräume und weitere Räume für Logopädie oder Schulsozialarbeit hinzu. Im bestehenden Gebäude sollen Elektro- und Sanitärinstallationen ersetzt sowie Fenster und Klassenzimmermöbel erneuert werden. Ein Mehrzweckraum für 80 Personen – nicht nur für schulische, sondern auch für externe Veranstaltungen – wird ebenfalls Teil des neuen «Kreuzguts» sein. Ein Lift wird das Schulhaus hindernisfrei machen.

Nach der Abstimmung folgen nun die Planung des Bauprojekts und die Erarbeitung eines Baugesuchs, so Baureferentin Katrin Bernath. Voraussichtlicher Baustart ist 2021, bis 2022 soll der Neubau erstellt sein. Danach werden in zwei Schritten je die Hälfte der bestehenden Schulzimmer saniert, damit der Schulunterricht nicht unterbrochen werden muss. «Es wird eine Herausforderung, einen Detailplan für den parallelen Betrieb von Schule und Bau zu erstellen», so Bernath. Die Arbeiten sollen 2024 abgeschlossen sein.

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