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2017 war ein schwieriges Jahr für die Schaffhauser Winzer, dennoch räumten sie an der ­Expovina 37 Medaillen ab. Noch bis ­morgen können die prämierten Weine an der Wiiprob degustiert werden.

von Isabel Heusser

Die Wolken türmten sich gestern am frühen Abend, und einen Augenblick lang war da die Hoffnung: endlich wieder mal Regen! Doch nichts da, es blieb einmal mehr trocken und warm – das perfekte Wetter für die Reben. «Es ist unglaublich, was unsere Reben dieses Jahr an den Tag gelegt haben», sagte der Vizepräsident des Schaffhauser Bauernverbandes, Christian Roth, an der Eröffnung der Schafuuser Wiiprob im Kreuzgang Allerheiligen. Kein Kälteeinbruch, kein Hagel, viel Sonne: «Die Pflanzen sind so schnell gewachsen, dass es eine Freude war zum ­Zuschauen.» Allerdings hätten die jungen Reben unter der langen Trocken­periode gelitten. «Das ist ein Phänomen, an das wir uns wohl gewöhnen müssen und das uns etwas Sorgen macht.» Grund zum Klagen gebe es aber nicht. «Wenn alles gut geht, haben wir im Herbst einen Jahrhundertwein», sagte Christen.

Weniger Glück hatten die Winzer im letzten Jahr, als Frostnächte im April den Reben arg zusetzten. Entsprechend bescheiden fiel die Ernte aus, besonders beim Weisswein. Doch das sagt nichts über die Qualität aus: An der Prämierung der Weinausstellung Expovina in Zürich räumten die Schaffhauser Weine 13 Gold- und 24 Silbermedaillen ab. Damit gehört das Blauburgunderland wieder zu den besten Weinbauregionen der Deutschschweiz. Alle ausgezeichneten Weine können an der Wiiprob degustiert werden, insgesamt 30 Betriebe präsentieren ihre Weine. Und es gibt Neues zu entdecken: Erstmals an der Wiiprob dabei sind Jan und Nathalie Christen, die das gleichnamige Weingut in Wilchingen ausgerechnet letztes Jahr von Yvonne und Paul Christen übernahmen und so einen schwierigen Start hatten.


Schlechte Note für den «Piraten»

«Ein ganzes Rebjahr braucht viel Einsatz und Arbeit, bevor man die Trauben in die Presse geben kann und der edle Saft abgefüllt wird», sagte Regierungspräsident Christian Amsler gestern an der Eröffnung. Ganz ohne Eigenlob ging es nicht: «Einer der besten Weine in unseren Breitengraden ist der Schaffhauser Staatswein, auf den wir von der Regierung besonders stolz sind.» Einmal jährlich werde mit der Gesamtregierung sowie alt Regierungsräten eine Blinddegustation im Staatskeller organisiert. Etwa ein Dutzend verschiedene Rot- und Weissweine würden jeweils präsentiert, «und immer ist auch ein Pirat darunter». Das letzte Mal habe er den Walliser Staatswein beigesteuert. «Es hat mich natürlich gefreut, dass er ziemlich schlecht abgeschnitten hat.»

Und wenn wir schon bei Eigenlob sind: Der städtische Kultur- und Bildungsreferent Raphaël Rohner machte darauf aufmerksam, dass auch die Stadt einen ausgezeichneten Wein habe, und bemerkte amüsiert: «Nur haben wir noch unsere eigenen Reben, sie wurden nicht weggespart.»

Die Wiiprob im Kreuzgang Allerheiligen ist heute und am Samstag jeweils von 16 bis 22 Uhr offen.

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