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Ein vielfältiges Angebot soll an der 17. Museumsnacht für grenzüberschreitenden Kulturaustausch sorgen.

von Dario Muffler

11 Franken reichen ohne Halbtax nicht einmal, um mit dem Zug von Schaffhausen nach Singen und zurück zu fahren. An der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen kann man mit

dem Eintrittsbändel – der eben 11 besagte Franken kostet – auf dem Netz von Flextax und jenem des Verkehrsunternehmens Hegau-Bodensee zwischen 17 Uhr und 2 Uhr in der Nacht zu allen beteiligten Museen und Veranstaltungsorten fahren.

Am Samstag, 16. September, ist es wieder so weit. Die Vertreter der beteiligten Städte, des Kantons Schaffhausen und der Organisation hatten bereits gestern an der Pressekonferenz im Museum zu Allerheiligen helle Freude am Programm. Der Schaffhauser Stadtrat Raphaël Rohner sagte: «Das Programm spannt einen weiten Bogen.» Im Museum zu Allerheiligen spielt in «Klangräume – Raumklänge» Musik eine grosse Rolle. Auch die Eröffnung findet dort statt. Mit 16 Angeboten bildet Schaffhausen quasi auch ein Epizentrum.

Darum ist man gut beraten, sich bereits im Vorfeld einige Höhepunkte herauszupicken. Regierungsrat Christian Amsler etwa nannte Karin Wüthrichs Ausstellung im Kunstraum Schaffhausen, Raphael Josts Jazzkonzert im Museum Lindwurm in Stein am Rhein oder Manuela Trapanis Performance-Lesung im Singener Stadtgarten. Was in Amslers Auswahl bereits ersichtlich wird, umschrieb Singens Bürgermeisterin Ute Seifried so: «Der Reiz der Museumsnacht ist ihre grosse Vielfalt.»


Zahl der Gemeinden geht zurück

Insgesamt sind es 65 Ausstellungsorte, die im Programm der Museumsnacht aufgeführt sind. Ein Grossteil davon machen etablierte Häuser aus. Unter den rund 100 Künstlerinnen und Künstlern finden sich aber auch solche, die das erste Mal teilnehmen. Insgesamt bleibt das Angebot auf dem Niveau der Vorjahre. Die Zahl der Gemeinden ist derweil sogar von 15 auf zwölf zurückgegangen. Für Marcel Zürcher, Programmleiter der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen, kein Grund zur Sorge. «Diese Schwankungen gab es immer», sagt er. Auch beabsichtige man nicht explizit, noch weiter zu wachsen. «Je mehr Angebote es gibt, desto schwieriger wird es, alles besuchen zu können – das schafft man schon gar nicht mehr», so Zürcher.

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Sie stehen für eine spannende Museumsnacht ein: Der Diessenhofer Stadtpräsident Markus Birk, der Steiner Stadtpräsident Sönke Bandixen, die Schaffhauser  Museumsdirektorin Katharina Epprecht, Regierungsrat Christian Amsler, Singens Bürgermeisterin Ute Seifried, Programmleiter Marcel Zürcher und der Schaffhauser Stadtrat Raphaël Rohner (v. l.).

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