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Und plötzlich kommt Bewegung in die Sache: Sanierung und Weiterentwicklung der KSS nehmen klarere Konturen an. Und auch der Kanton soll mit im Boot sitzen.

von Mark Liebenberg

Die Baufachkommission des Grossen Stadtrates Schaffhausen hat bei der Planung der notwendigen technischen und energetischen Auffrischung der KSS Sport- und Freizeitanlage und ihrer Modernisierung und Weiterentwicklung einen Marschhalt beschlossen. «Wir wollen einen Neubau des Hallenbad- und Garderobentraktes, der aus dem Jahr 1972 stammt, prüfen», sagte gestern Abend Edgar Zehnder, Präsident der Baufachkommission, an der Jahresversammlung der KSS-Genossenschafter. Damit sorgte er für grosse Überraschung unter den Genossenschaftern. Der Beschluss der Kommission fiel am Mittwochabend.

Was ist geschehen? Die Stadt hat vor einem Monat eine Vorlage präsentiert, wie sie die unmittelbar bevorstehenden Sanierungen an der technischen Infrastruktur der im vergangenen Jahr 50 Jahre alt gewordenen ­Anlage in Höhe von 11,3 Millionen Franken, aber eben auch die Modernisierung des Parks mit Hallen- und Freibad, Eisbahn und Wellnessbereich ab dem Jahr 2020 umreisst. Darin werden drei Modelle präsentiert: «Mini» mit kleinen baulichen Anpassungen zur Verbesserung betrieblicher Abläufe, «Plus» mit einem Erweiterungsbau für Mehrzweckbecken mit Hubboden sowie «Optima» mit einem grösseren Erweiterungsbau und einer Erweiterung fast aller Angebote. «Tatsache bleibt», sagt Zehner», «dass diese drei Varianten stets nur Flickwerk bleiben. Wir haben deshalb in Auftrag gegeben, die Machbarkeit eines Abrisses und die Neukonzeption des ganzen Haupttraktes zu prüfen.» Diese Variante – man könnte sie «Maximum» nennen – wäre bedeutend teurer als die drei vorgeschlagenen Modelle (die zwischen 23 und 29 Millionen Franken kosten). Aber hier gehe es darum, meinte KSS-Geschäftsführer Ueli Jäger, die nächsten fünfzig Jahre der grössten derartigen Anlage in der weiteren Region zu planen.

Und die Stadt als grösste Genossenschafterin, die den Betrieb zudem mit 2,6 Millionen Franken im Jahr unterstützt, möchte gern mit dem Kanton zusammen planen, wie Stadtrat Raphaël Rohner gestern der Versammlung eröffnete. «Der Stadtrat ist der Ansicht, dass sich der Kanton in irgendeiner Form an der KSS beteiligen sollte.» Denn immerhin rund 45 Prozent der KSS-Nutzer kommen von ausserhalb der Stadt, gut ein Viertel aus anderen Gemeinden des Kantons. Zurzeit führe man Gespräche mit der Kantonsregierung. Rohner nannte die Zahl von 0,9 Millionen Franken als jährliche Beteiligung des Kantons am Betrieb. «Aber eben, wir stehen mitten in den Gesprächen.»

Die KSS konnte an der gestrigen Versammlung auf ein unter dem Strich erfreuliches Jubiläumsjahr zurückblicken. «Die Jubilarin strotzt vor Kraft und Saft», sagte Christian Heydecker, Präsident der Verwaltungskommission. 420 000 Gäste und die Steigerung der Einnahmen von 4,33 auf 5,04 Millionen Franken halfen über einen «miserablen» Sommer 2016 hinweg. Highlight war der Jubiläumseisparcours «Eis im Park», der allein 640 000 Franken generierte.

Verabschiedet wurde der technische Betriebsleiter Manfred Schmid, der nach 29 Jahren in der KSS eine neue berufliche Herausforderung angenommen hatt.

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